Wer heiratete Mobutu Sese Seko?

Marie-Antoinette Gbiatibwa Gogbe Mobutu heiratete Mobutu Sese Seko .

Mobutu Sese Seko

Mobutu Sese Seko

Mobutu Sese Seko Kuku Ngbendu wa Zabanga (* 14. Oktober 1930 in Lisala, Provinz Mongala, Belgisch-Kongo als Joseph-Désiré Mobutu; † 7. September 1997 in Rabat, Marokko) war von 1965 bis 1997 Präsident der Demokratischen Republik Kongo (von 1971 bis 1997: Zaire). Sein Name bedeutet „der Krieger, der von Eroberung zu Eroberung schreitet, ohne Angst zu haben“.

Im September 1960 kam er durch einen Putsch, bei dem er Joseph Kasavubu und Patrice Lumumba neutralisierte, an die Macht. Nach Wiedereinsetzung Kasavubus behielt er den Oberbefehl über die Armee. Am 24. November 1965 inszenierte er einen zweiten Staatsstreich; dieser war sehr gut vorbereitet und wurde so gut ausgeführt, dass Mobutu ans Ziel seiner Bestrebungen gelangte, ohne einen einzigen Tropfen Blut zu vergießen. Mobutu stürzte Kasavubu, ergriff das Amt des Präsidenten und verbot alle politischen Aktivitäten. Dieser Staatsstreich, im Kontext der Kongowirren und des Kalten Krieges, gelang nur mit substantieller Hilfe westlicher Geheimdienste und täuschte die Öffentlichkeit über die Blutrünstigkeit und Brutalität seiner Herrschaft hinweg.

Die Tatsache, dass der Staatsstreich ohne Blutvergießen zustande kam, wurde im Westen gar als Verdienst Mobutus herausgestrichen. Die Lobeshymnen weisen darauf hin, dass der „Retter des Kongo vor dem drohenden Kommunismus“ mit westlicher Duldung, wenn nicht sogar auf westlichen Wink hin, gehandelt hatte. Darauf verwies auch die Dauer seiner Diktatur, die vom Westen während mehr als dreißig Jahren weder auf Kritik noch auf Störmanöver stieß. Während der Mobutu-Diktatur durfte eine kleptokratische Clique das Land ausplündern, als Gegenrecht garantierte er kompromisslose Linientreue mit der westlichen Welt, ihrem Verteidigungssystem und ihrem Antikommunismus. Zudem konnte der Westen davon ausgehen, dass Mobutu auch dessen zweites Hauptinteresse garantierte: den kontinuierlichen Zugriff auf die kongolesischen Rohstoffe, insbesondere Kupfer.

Während seiner von einem Kult um seine Person geprägten Herrschaft veranlasste er 1971 die Umbenennung von Kongo in Zaire, das diesen Namen bis zum Ende der Regierung Mobutu 1997 behielt.

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Marie-Antoinette Gbiatibwa Gogbe Mobutu

Marie-Antoinette Gbiatibwa Gogbe Mobutu

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Marie-Antoinette Mobutu (born Marie-Antoinette Gbiatibwa Gogbe Yetene; c. 1941 in Banzyville), also known as Mama Mobutu was the first wife of Mobutu Sese Seko and First Lady of Zaire.