Wer heiratete Simeon Iwanowitsch?

Aigustė Anastasia von Litauen heiratete Simeon Iwanowitsch .

Eupraxia Fedorovna heiratete Simeon Iwanowitsch .

Simeon Iwanowitsch

Simeon Iwanowitsch

Simeon Iwanowitsch (russisch Симеон Иванович, wiss. Transliteration Simeon Ivanovič; * 1316; † 1353), genannt Gordy („der Stolze“), aus dem Geschlecht der Rurikiden war ab 1341 Großfürst von Wladimir-Moskau. Er war ein Sohn Iwan Kalitas.

Nach dem Tod seines Vaters erhielt Simeon wie jeder seiner Brüder und die Gemahlin Iwans ein Viertel des Fürstentums Moskau; sein Erbteil umfasste allerdings die wichtigsten Städte Moskau, Moschaisk und Kolomna sowie die Großfürstenwürde von Wladimir. Möglichen Familienstreitigkeiten ging er durch eine vertragliche Regelung mit seinen jüngeren Brüdern aus den Weg. So wurden fortan nicht mehr die Hoheitsrechte der Gebiete des Fürstentums geteilt, sondern nur die Einkünfte. Die Vertretung nach außen verblieb bei Simeon. Den Großfürstentitel erhielt er vom Großkhan nach vorausgegangenen Bestechungen zuerkannt und setzte sich damit gegen seine russischen Konkurrenten aus Twer und Susdal durch. Simeon profitierte davon, dass sein Vater die Hegemonie Moskaus in der Rus durchgesetzt hatte. Auch der Konflikt mit Twer flammte nicht wieder auf. Diese Einigung wurde 1346 durch die Vermählung Simeons mit der Fürstentochter Maria aus Twer unterstrichen, nachdem seine erste Frau Aigustė Anastasia von Litauen ein Jahr zuvor gestorben war. Mit Maria zeugte er vier Söhne, die aber alle früh im Kindesalter starben. Um den Großfürstentitel zu sichern und das gute Verhältnis zum Großkhan der Tataren zu erhalten, reiste er fünfmal nach Sarai, ins Zentrum der Goldenen Horde. 1353 fiel Simeon einer Pestepidemie, die in der ganzen Rus ausgebrochen war, zum Opfer. Die Herrschaft ging an seinen Bruder Iwan II. über.

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Aigustė Anastasia von Litauen

Aigustė Anastasia von Litauen, (russisch Анастаси́я Гедими́новна) (* zwischen 1316 und 1321; † 11. März 1345) war eine Großfürstin Moskaus. Sie war wahrscheinlich die Tochter von Gediminas, dem Großfürsten Litauens, und die erste Ehefrau von Simeon von Moskau.

Dass sie eine Tochter Gediminas war, ist nicht vollständig bewiesen, doch aufgrund der hohen Bedeutung ihrer Hochzeit mit Simeon und Gediminas planvoller Heiratspolitik schlossen die meisten Historiker darauf, dass sie ein Mitglied von Gediminas’ Dynastie gewesen sein muss.

Im November oder Dezember 1333 wurde Aigustė auf den Namen Anastasia getauft, um Simeon heiraten zu können. 1341 wurde er Großfürst Moskaus. Diese Heirat hatte großes politisches Potenzial, da Litauen und Moskau zu dieser Zeit Rivalen um die Vorherrschaft in Ruthenien waren. Doch bereits zwei Jahre nach der Heirat brachen die Konflikte erneut aus.

Ihre beiden Söhne Wassili und Konstantin starben im Kindesalter. Ihre Tochter Wassilissa heiratete 1350 Michail Wassiljewitsch von Kaschin, einen Fürsten Twers, der Litauen feindlich gegenüberstand. Ihr Bruder Jaunutis bat sie um Hilfe, als er 1345 von Algirdas gestürzt wurde. Kurz vor ihrem Tod am 11. März 1345 wurde Aigustė Nonne. Sie wurde in einer Klosterkirche innerhalb des Moskauer Kremls, deren Bau sie selbst finanziert hatte, begraben.

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Eupraxia Fedorovna

Beschreibung in Deutsch nicht gefunden, wir haben nur eine Beschreibung in Russisch:

Евпраксия Фёдоровна (Еупраксия) (ум. 15 сентября 1348?) — дочь смоленского (дорогобужско-вяземского) князя Фёдора Святославича (Сесвяславича), вторая жена великого князя московского Семёна Ивановича Гордого, с которой он по непонятным причинам развелся.

 
 

Geschwister von Simeon Iwanowitsch und ihre Ehepartner:

Vater von Simeon Iwanowitsch und seine Ehepartner:

Mutter von Simeon Iwanowitsch und ihre Ehepartner: